MRT Darmstadt – moderne Kernspintomographie am Luisenplatz
MRT in Darmstadt führen wir in der Radiologie am Luisenplatz an einem modernen Hochfeld-MRT mit Deep-Learning-Technik durch: Die besonders weite Tunnelöffnung und der kurze Magnet sorgen für spürbar mehr Bewegungsfreiheit und Komfort als bei älteren, engeren Geräten.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) – auch Kernspintomographie genannt – ist ein sicheres, schmerzfreies Bildgebungsverfahren für präzise Aufnahmen des Körpers, ganz ohne Röntgenstrahlung.
Anders als die Computertomographie (CT) arbeitet die MRT ausschließlich mit Magnetfeldern und Radiowellen – die genaue Funktionsweise erklären wir unter
Was ist MRT?.

Vorteile unserer modernen MRT-Diagnostik in Darmstadt
- KI-gestützte Bildrekonstruktion (Deep Learning): gestochen scharfe, hochaufgelöste Bilder bei kürzerer Untersuchungszeit
- Extraweite, extrakurze Tunnelöffnung (70 cm): mehr Platz und Bewegungsfreiheit im Gerät
- Kurzer Magnet (137 cm): Kopf liegt bei vielen Untersuchungen außerhalb der Röhre – angenehm bei Platzangst
- Hochfeld-Technologie: höchste Bildqualität für eine präzise Diagnose
Schneller MRT-Termin für Privatpatienten & Selbstzahler
Als Privatpatient oder Selbstzahler benötigen Sie für Ihre MRT-Untersuchung keine Überweisung und profitieren von besonders schnellen Terminen über unsere Privatsprechstunde.
Rufen Sie uns gerne an, wir informieren Sie zu all Ihren Fragen.
Vorbereitung und Ablauf Ihrer MRT-Untersuchung
Wichtige Sicherheitsregeln: Was Sie vor der MRT ablegen müssen
Vor der Untersuchung müssen Sie in der Umkleide alle metallischen Gegenstände ablegen, da diese im Magnetfeld zu schweren Unfällen oder Bildstörungen führen können.
Was Sie vor der Untersuchung z.B. ablegen sollten:
- Schmuck, Piercings, Uhr, Brille
- Zahnspangen, Hörgeräte
- Schlüssel, Münzen, Haarspangen
- Insulinpumpe, Orthesen
- Karten mit Magnetstreifen (z.B. EC-Karte), da diese gelöscht werden könnten
Kein Hindernis für die MRT:
- Gelenkersatz (z.B. Knie- oder Hüft-TEP)
- Titanplatten und -schrauben nach einer Knochenbruch-OP
- Künstliche, MR-taugliche Herzklappen (bitte Implantatausweis mitbringen)
Besonderheit bei Bauch- oder Becken-MRT (Nüchternheit & Buscopan)
- Bei einer MRT-Untersuchung von Bauch oder Becken sollten Sie mindestens 6 Stunden nüchtern sein (vorher nichts mehr essen oder trinken), um störende Darmbewegungen zu vermeiden.
- Direkt vor der Untersuchung erhalten Sie zusätzlich ein gut verträgliches Medikament (Buscopan), das die Darmbewegung während der Untersuchung reduziert. Dies kann vorübergehend die Sehschärfe beeinträchtigen, sodass Sie nach der Untersuchung für ca. 4 Stunden nicht selbst Auto fahren dürfen.
MRT und Kontrastmittel
Bei bestimmten Fragestellungen verabreicht der Arzt während der Untersuchung ein Kontrastmittel, um Organe und Strukturen deutlicher sichtbar zu machen. Es wird über eine Vene im Arm injiziert, im Körper verteilt und anschließend über die Nieren ausgeschieden.
Da die Nierenfunktion die Ausscheidung beeinflusst, benötigen wir vor der Untersuchung Ihren aktuellen Nierenwert (Kreatinin-Wert). Sie können uns diesen bequem über unsere Online-Blutwertmitteilung übermitteln.
Mit unserem GFR-Rechner können Sie Ihren Wert vorab selbst einordnen.
Ablauf der MRT am Untersuchungstag
Während der Kernspintomographie liegen Sie auf einer Untersuchungsliege, die in das MRT-Gerät eingeschoben wird. Die zu untersuchende Körperregion liegt dabei in einer speziellen Spule, die das Signal verstärkt und die Bilder erzeugt. Für scharfe, aussagekräftige Aufnahmen ist es wichtig, während der Messung möglichst still zu liegen.
Das erwartet Sie während der Untersuchung:
- Durchgehender Sichtkontakt der Radiologieassistentin zum Patienten
- Dauer meist 10–30 Minuten, völlig schmerzfrei
- Gehörschutz gegen die lauten Messgeräusche
- Notfallklingel, falls Sie sich unwohl fühlen
- Kommunikation jederzeit über Kopfhörer möglich
- Bleiben Sie während der Untersuchung ruhig und entspannt liegen – die Geräusche der Messungen sind normal und kein Grund zur Sorge.
Kontraindikationen
Patienten mit elektrischen Geräten im Körper, wie Herzschrittmacher, Defibrillator, Schmerzpumpe oder Ähnlichem können nicht untersucht werden.
Aufklärungsbogen für Ihr MRT vorab ausfüllen
Als Vorbereitung für eine Untersuchung mittels Kernspintomographie / MRT finden Sie hier den entsprechenden Aufklärungsbogen mit allen wichtigen Informationen. Sie können diesen Bogen am PC ausfüllen. Bitte drucken Sie sich den entsprechenden Aufklärungsbogen danach aus und bringen Sie ihn zu Ihrer Untersuchung mit.
Anwendungen der Kernspintomographie im Überblick
Die MRT ist ein vielseitiges Verfahren, das in der Diagnostik verschiedenster Erkrankungen eingesetzt wird. Zum Beispiel kann es bei der Diagnose von Tumoren, Infektionen, Entzündungen, Verletzungen, Stoffwechselstörungen und vielen anderen Erkrankungen hilfreich sein.
Untersuchungsregionen
MRT Schädel
Eine Schädel-MRT spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnose einer Vielzahl von Erkrankungen des Gehirns.
MRT KHBW
Die Kleinhirnbrückenwinkel-MRT ist zur Darstellung der Hör-/Gleichgewichtsnerven und zur Abklärung von Schwindel oder Schwerhörigkeit die bildgebende Methode der Wahl.
MRT Hypophyse
Die Hypophysen-MRT wird eingesetzt zur Erkennung von Hypophysentumoren und anderen Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse.
MRT Orbita
Die Orbita (Augenhöhle) umfasst den Bereich um das Auge herum, einschließlich des Augapfels, der Augenmuskeln und der Sehnerven.
MRT Kiefergelenk
Die Kiefergelenks-MRT wird eingesetzt zur Darstellung von z.B. Diskusverlagerungen oder Arthrose bei craniomandibulärer Dysfunktion (CMD).
MRT des Halses
MRT Hals
Die Hals-MRT dient zur Beurteilung von krankhaften Veränderungen wie Tumoren, Lymphknotenvergrößerungen oder Entzündungen.
MRT Parotis
Die Glandula parotis (Ohrspeicheldrüse) ist die größte Speicheldrüse. Die Parotis-MRT ermöglicht die Beurteilung von Veränderungen wie Zysten, Entzündungen oder Tumoren.
MRT Thorax
MRT Thoraxwand
Die Thoraxwand umfasst Teile des Brustkorbs inklusive der Rippen, der Muskeln und des Bindegewebes. Die Thoraxwand MRT wird eingesetzt bei der Beurteilung von Verletzungen, Entzündungen, Tumoren oder anderen Erkrankungen dieser Region.
MRT Sternum
Das Brustbein (Sternum) spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilität des Brustkorbs und dem Schutz der darunter liegenden Organe wie Herz und Lunge. Die MRT Sternum bietet die Möglichkeit, Verletzungen, Entzündungen, Tumoren oder anderen Erkrankungen des Sternums zu erfassen.
MRT Sternoklavikulargelenk
Die Sternoclavikulargelenk-MRT hilft bei der Beurteilung von Verletzungen, Entzündungen, Arthrose oder anderen Erkrankungen des Gelenks, z.B. um die Ursache von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder anderen Beschwerden zu finden.
MRT Axilla
Die Achselhöhle (Axilla) enthält wichtige anatomische Strukturen wie Lymphknoten, Blutgefäße, Nerven und Weichteile. Die Axilla MRT unterstützt bei der Analyse von entzündlichen Prozessen, Lymphknotenveränderungen, oder Tumoren wie Brustkrebs-Metastasen oder Lymphom.
MRT Mamma
Die Mamma-MRT spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung Brustkrebs, bei der Beurteilung der Tumorgröße, ihrer Lokalisation und Ausbreitung sowie im Rahmen der Nachsorge zur Differenzierung von Narbe gegenüber Tumorrezidiv.
MRT Schulterblatt
Das Schulterblatt (Scapula) spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilität und Beweglichkeit der Schulter. Die Schulterblatt-MRT ermöglicht eine genaue Beurteilung von Verletzungen, Entzündungen, Tumoren oder anderen Erkrankungen in diesem Bereich.
MRT Schulter
Die Schulter MRT kann helfen, die Ursache für Schmerzen und Bewegungseinschränkung zu finden, z.B. Verletzungen der Rotatorenmanschette oder Impingement.
MRT Ellenbogen
Eine Ellenbogen MRT wird bei Ellenbogenschmerzen durchgeführt, beispielsweise bei Tennisellenbogen, Golferellenbogen oder Veränderungen der Bizepssehne.
MRT Handgelenk
Bei Schmerzen, Schwellungen oder Sportverletzung kann die Handgelenk-MRT z.B. Knochenbruch, Ganglion, Sehnenscheidenentzündung, oder Diskusperforation darstellen.
MRT Hand
Die Hand MRT bietet Hilfestellung bei Verdacht auf rheumatische Erkrankungen, Ganglion, Sehnenveränderung oder Sehnenscheidenentzündung.
MRT Finger
Bei Fingerschmerzen und Verletzungen unterstützt eine Finger MRT die Ursachensuche, z.B. Verletzungen der Knochen oder Sehnen, Ganglion sowie Gelenkentzündungen.
MRT Knie
Die Knie-MRT wird häufig durchgeführt zur Beurteilung von Meniskus, Bänderriss, Knorpelschaden, Arthritis, Arthrose oder Sportverletzungen.
MRT Hüfte
Ein Hüft-MRT kann bei Schmerzen im Hüftbereich durchgeführt werden bei Arthritis, Arthrose, Impingement, Labrumläsion, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen.
MRT Sprunggelenk
Bei Schmerzen, Instabilitäten oder Sportverletzungen dient die Sprunggelenk- MRT der Darstellung von Bänderriss, Knochenbruch, Knorpelschaden oder Entzündungen.
MRT Achillessehne
Schmerzen von Ferse oder Achillessehne lassen sich durch eine Achillessehnen-MRT weiter abklären, die z.B. Verletzungen oder Einrisse der Sehne sowie Entzündungen sichtbar macht.
MRT Vorfuss
Die Vorfuss-MRT ist Methode der Wahl z.B. bei Sportverletzungen, Entzündungen oder Morton-Neurom.
MRT Rückfuss
Schmerzen, Entzündungen oder Verletzungen von Fußwurzel oder Ferse stellen eine Indikation zur Rückfuss-MRT dar, z.B. Fersensporn oder Plantarfasziitis.
MRT Symphyse
Symphysen-MRT zur Ursachensuche bei Schmerzen im Bereich der Leiste oder Symphyse, z.B. bei Einriss der dort ansetzenden Sehnen oder Schambeinentzündung.
MRT Wirbelsäule
Eine
MRT HWS,
MRT BWS oder
MRT LWS erfolgt u.a. bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose oder Frage nach alter vs. frischer Fraktur.
MRT Kreuzbein und Steißbein
Eine MRT des Kreuzbeins oder Steißbeins kann Informationen liefern bei Schmerzen beim Sitzen oder Insuffizenzfraktur bei
Osteoporose oder nach Bestrahlung.
MRT Oberbauch
Zur Beurteilung der verschiedenen Oberbauchorgane wie Leber, Gallenwege, Nieren, Nebennieren oder Bauchspeicheldrüse bietet sich die Oberbauch-MRT an.
MRT Leber
Eine Leber-MRT unterstützt bei der Suche von Tumoren, Metastasen, Gallenstau und gibt Hinweise auf eine Leberverfettung / Fettleber oder Leberzirrhose.
MRT Nieren / Nebennieren
Zur Beurteilung von Nierenzysten oder Tumoren ist die Nieren-MRT eine gute Methode. Die Nebennieren-MRT kann Adenome oder Metastasen in dem Organ zeigen.
MR-Enterographie
MR-Enterographie (MRT-Sellink) zur Darstellung des Dünndarmes bei chonisch entzündlichen Darmerkrankungen wie M. Crohn zum Auffinden von entzündeten Darmabschnitten oder Engstellen.
MR-Urogramm
Ein MR-Urogramm ist eine Darstellung der ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase) z.B. bei Tumoren oder Verengungen der Harnleiter.
MRT des Beckens und MR-Defäkographie
MRT Becken muskuloskelettal
Die Becken-MRT kann Veränderungen der Knochen und Weichteile darstellen wie Knochenmarködem, Frakturen, Entzündungen oder Tumore.
MRT Leiste
Die Leisten-MRT spielt eine Rolle bei der Diagnose von Verletzungen, Entzündungen, Hernien, Tumoren oder Lymphknotenvergrößerungen in diesem Bereich.
MRT Bauchwand
Die Bauchwand mit ihren Komponenten wie Muskeln, Faszien und Sehnen wird mittels Bauchwand-MRT dargestellt zur Identifizierung von Hernien, Tumoren oder Verletzungen.
MRT weibliches Becken
Die MRT des weiblichen Beckens dient zur Darstellung der inneren weiblichen Organe wie Ovar (Eierstock) und Uterus (Gebärmutter) sowie deren Veränderungen.
MRT Defäkographie
Bei der dynamischen Beckenboden-MRT werden Aufnahmen des Enddarms während der Darmentleerung angefertigt.
MRT Symphyse
Bei Schmerzen im Leistenbereich oder Verdacht auf Reizung der Symphyse bietet die Symphysen-MRT eine gute Methode zur Ursachensuche.
Multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT)
MRT Prostata
Die Prostata-MRT ist eine eigenständige Leistung und zählt nicht zur Becken-MRT. Sie dient insbesondere der Suche nach klinisch relevantem Prostatakrebs.
MR-Angiographie (MRA)
MRA Halsarterien
Die MRA der Halsarterien erkennt Gefäßerkrankungen wie Aneurysma, Gefäßverengung (Stenose) oder -verschluss, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen können.
MRA der Kopfgefäße
Die MRA der Hirngefäße kann Atherosklerose, Aneurysmen, Gefäßverengungen (Stenosen), Gefäßverschlüsse und Sinusthrombosen darstellen.
MRA der Nierenarterien
Die MRA der Nierenarterien identifiziert z.B. Nierenarterien-stenosen oder andere Gefäßanomalien als mögliche Ursache für Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
